Die Neuen 2017: Nusfjord

Willkommen zum Monat der Neuheiten! Beginnend mit dem 30. Juli bekommt ihr bis zum 27. August an jedem Sonntag unsere Herbstneuheiten 2017 vorgestellt. Seid also gespannt, was da alles kommt und schaut jeden Sonntag erneut rein.

Es ist soweit. Wir sind am letz­ten Sonn­tag unse­res Neu­hei­ten­mo­nats ange­kom­men. Wer sich die bis­he­ri­gen Ankün­di­gun­gen noch nicht ange­schaut hat, kann dies ger­ne unter fol­gen­den Links machen:

Isle of Skye — Wan­de­rer

River­boat

Oh my Goods! — Flucht nach Can­yon Brook

Agri­co­la — Arti­fex Deck & Bum­mel­bahn

Nach einer auf­op­fe­rungs­vol­len Woche für Patrick kön­nen wir nun end­lich auf­at­men! Wir haben es geschafft und prä­sen­tie­ren euch vol­ler Stolz: Nusfjord

Veröffentlichung: Essen Spiel’17

Nusfjord

Nusfjord ist ein beschau­li­ches Fischer­dorf auf den Lofo­ten, einer Insel­ket­te im nörd­li­chen Nor­we­gen. Noch vor 50 Jah­ren herrsch­te hier reges Trei­ben, wenn der Dorsch zum Lai­chen kam. Heu­te zählt der Ort kei­ne 100 Ein­woh­ner mehr und prä­sen­tiert sich als Muse­ums­dorf. Wenn ihr euch vor Augen führt, dass ihr allein dafür, dass ihr euch die Häu­ser anse­hen dürft, Ein­tritt zahlt, könnt ihr euch vor­stel­len, wie male­risch schön es hier ist. Kreuz­fahrt­schif­fe fah­ren die Küs­ten der lang­ge­zo­ge­nen, heu­te größ­ten­teils ver­las­se­nen Insel­welt ent­lang. 

In der Zeit, in der die­ses Spiel spielt, war das noch anders. Segel­schif­fe domi­nier­ten den Fjord. Die Fel­sen um Nusfjord her­um, waren noch baum­be­wach­sen. Das Holz ging, die Schön­heit der Land­schaft blieb. Wir hof­fen, sie mit die­sem Spiel auf­fan­gen zu kön­nen.

Wel­len plät­schern an den Strand, Möwen strei­ten sich hoch in der Luft und eine stei­fe Bri­se weht über die zer­klüf­te­te Land­schaft. Die Reet­ge­deck­ten Häu­ser in ihren bun­ten Far­ben ducken sich ent­lang des Fjor­des am Ufer um vor Wind und Wet­ter bes­ser geschützt zu sein. Hier, am so genann­ten Nusfjord, mit­ten in der wun­der­schö­nen, aber erbar­mungs­lo­sen Natur Nor­we­gens habt ihr euer Fisch­fang-Unter­neh­men ange­sie­delt, denn die Fisch­grün­de sind reich­lich und ertrag­reich. Jedoch seid ihr nicht der ein­zi­ge mit die­sem Vor­ha­ben. Fisch­fang hat in die­ser Regi­on Tra­di­ti­on und somit ist die Kon­kur­renz groß. Doch wer an einem sol­chen Ort leben darf, der hat doch eigent­lich schon gewon­nen… oder nicht?

Nusfjord von Uwe Rosen­berg ver­setzt die Spie­ler in die wun­der­schö­ne Land­schaft der Lofo­ten. In die­sen nörd­li­chen Gefil­den gilt es das eige­ne Fisch­fang-Unter­neh­men zum Erfolg zu füh­ren. Dazu müs­sen die Flot­te ver­grö­ßert, der Wald gero­det, neue Gebäu­de gebaut und die ein­hei­mi­schen Ältes­ten zufrie­den gestellt wer­den. Doch die Kon­kur­renz schläft nicht! Wer schnel­les Geld braucht kann sei­ne Antei­le zum Ver­kauf anbie­ten, geht dabei jedoch die Gefahr ein, dass er dem Käu­fer an sei­nem Fang betei­li­gen muss.

Bereits bekannt aus Titeln wie z.B. Agri­co­la oder Ora et Labo­ra hat auch in Nusfjord der Worker-Pla­ce­ment Mecha­nis­mus eine zen­tra­le Rol­le inne. So hat jeder Spie­ler von Beginn an drei Arbei­ter, die er, reih­um abwech­selnd mit den ande­ren Spie­lern, auf dem zen­tra­len Spiel­brett ein­setzt um so bestimm­te Aktio­nen aus­zu­lö­sen. Ob ein Wald auf dem eige­nen Tableau gero­det, ein neu­er Kut­ter gekauft oder ein wei­te­res Gebäu­de gebaut wer­den soll, es muss zunächst ein Arbei­ter auf das ent­spre­chen­de Feld gesetzt wer­den. Dies ist natür­lich aber nur dann mög­lich, wenn auf besag­tem Akti­ons­feld auch noch Platz für die­sen Arbei­ter frei ist. Auf die­se Art ver­grö­ßern die Spie­ler ihre Fisch­fang-Flot­te, erbau­en sieg­punkt­träch­ti­ge Gebäu­de und wer­ben die Ältes­ten des Dor­fes an, um sich an die Spit­ze der ört­li­chen Fisch­fang-Indus­trie zu set­zen.

Zwei neue Beson­der­hei­ten sor­gen dabei für ein abwechs­lungs­rei­ches Spiel­ge­fühl. So ist das Geld wie immer rar gesät und eine der schnel­le­ren und ein­fa­che­ren Mög­lich­kei­ten an es zu kom­men ist Antei­le sei­ner eige­nen Fir­ma auf den Markt zu wer­fen. Die­ses risi­ko­rei­che Spiel kann sich für euch loh­nen, denn soll­te es euch gelin­gen die­se Antei­le wie­der­um sel­ber zurück­zu­kau­fen, habt ihr in der Regel an Geld gewon­nen und euch sind kei­ne Nach­tei­le dar­aus ent­stan­den. Soll­te jedoch ein Gegen­spie­ler die­se Antei­le erwer­ben gilt von nun an, dass ihr ihn an euren hart erar­bei­te­ten Fän­gen betei­li­gen müsst. Und wo wir gera­de von euren Fän­gen reden. Da ihr in einer tra­di­tio­nel­len Fisch­fang-Regi­on lebt, ist die Ver­tei­lung eben jener auch nicht ganz so ein­fach zu mana­gen. Denn auch wenn euch z.B. die Ältes­ten des Dor­fes mit per­sön­li­chen Akti­ons­fel­dern unter­stüt­zen kön­nen, so wol­len sie dafür im Gegen­zug eben auch an eurem Fisch betei­ligt wer­den. Somit kann es schon ein­mal pas­sie­ren (auch wenn ihr ver­su­chen soll­tet dies tun­lichst zu ver­mei­den), dass euer gesam­ter Fang bei der Kon­kur­renz und euren betei­lig­ten Ältes­ten hän­gen und euer Lager somit leer bleibt.

Uwe Rosen­berg prä­sen­tiert euch mit Nusfjord ein stra­te­gi­sches Spiel für einen bis fünf Spie­ler, das durch die Illus­tra­tio­nen von Patrick Söder gera­de­zu einem Urlaub gleich kommt; wäre da nicht der har­te Kon­kur­renz­kampf mit euren Mit­spie­lern! Aber wie schon gesagt, wer ein so schö­nes Spiel vor der Nase hat, der hat ja eigent­lich schon gewon­nen… oder eben doch nicht ;-)


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Der Beitrag wurde am Sonntag, den 27. August 2017 um 21:50 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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