Bummelbahn

  • 2 — 4
  • ca. 30 — 60 min.
  • Ab 10 Jahren
  • Preis: 11,99€

  • Autor(en): Dan Keltner, Seth Jaffee

  • Grafik: Daniel Guidera, Christopher Kirkman

  • Erscheinungsjahr: 2017

  • Inhalt: 60 Kar­ten und 1 Regel­heft

  • ACHTUNG:
    Für Kin­der unter 36 Mona­ten nicht geeig­net. Erstickungsgefahr!

Auf einer klei­nen Insel wett­ei­fern die Spie­ler dar­um, als Lok­füh­rer den bes­ten Zug zusam­men­zu­stel­len und Waren an ver­schie­de­ne Orte zu brin­gen. Dabei kön­nen die Spiel­kar­ten zu ver­schie­de­nen Zwe­cken genutzt wer­den: Sie kön­nen ent­we­der als Wagen oder Gebäu­de den Zug ver­bes­sern, als Bezahl­mit­tel für das Aus­spie­len ande­rer Kar­ten genutzt wer­den oder als Fracht auf pas­sen­de Wagen gela­den wer­den. Wer den Zug eines Mit­spie­lers belädt, erhält sofort einen Bonus oder eine Zusatz­ak­ti­on! Wer bei Spie­len­de die meis­ten Punk­te durch den eige­nen Zug und das Erfül­len von Lie­fer­auf­trä­gen gesam­melt hat, gewinnt!

Bei Bum­mel­bahn geht es dar­um, dass die Spie­ler im lau­fe des Spiels ihren Zug aus ver­schie­de­nen Kar­ten zusam­men­bau­en und mit Waren bela­den. Die­se Waren wie­der­um kön­nen dafür ver­wen­det wer­den Lie­fe­run­gen zu erfül­len und somit Sieg­punk­te zu erhal­ten. Dabei haben die Kar­ten, wie schon aus ande­ren Spie­len bekannt, meh­re­re Ver­wen­dungs­zwe­cke. Zum einen die­nen sie als Wag­gons, die direkt an euren Zug ange­baut wer­den kön­nen, zum ande­ren als Bezah­lung für neue Wag­gons und Gebäu­de. Alter­na­tiv kön­nen sie auch als Waren ver­wen­det wer­den, mit denen ihr euren Zug bela­det. Außer­dem gibt es noch Lok- und Gebäu­de­kar­ten, die euch ent­we­der mehr Zug­kraft oder ande­re Boni gewäh­ren.

Die Spie­ler agie­ren dabei reih­um und füh­ren, wenn sie dran sind, zwei belie­bi­ge Aktio­nen aus. Davon gibt es im Spiel ins­ge­samt vier ver­schie­de­ne: Nach­zie­hen, Bau­en, Laden und Zulie­fern. Beim Nach­zie­hen bekommt der Spie­ler ein­fach eine Kar­te vom Nach­zieh­sta­pel auf die Hand. Bau­en wird dazu ver­wen­det, euren Zug und die Bonus-Gebäu­de vor euch aus­zu­spie­len. Mit der Akti­on Laden könnt ihr Kar­ten von eurer Hand auf einen Zug laden und Zulie­fern dient zum erfül­len von Lie­fe­run­gen.

Der Clou an dem Spiel: Wenn ihr euch dazu ent­schei­det nicht euren Zug zu (Be)Laden, son­dern einen eurer Mit­spie­ler, bekommt ihr dafür Bonus­ak­tio­nen. So ist es also z.B. mög­lich, neben der Laden-Akti­on außer­dem noch zusätz­lich eine Nach­zie­hak­ti­on (evtl. sogar für mehr als eine Kar­te) und eine Lie­fer­ak­ti­on zu erhal­ten. Durch die­ses Ver­knüp­fen wer­det ihr also immer wie­der vor die span­nen­de Fra­ge gestellt: Lie­ber für mich selbst arbei­ten, aber dafür nur eine Akti­on aus­füh­ren, oder einem Mit­spie­ler hel­fen aber dafür auch mehr für mich machen kön­nen. So ist garan­tiert, dass jede Par­tie bis zum Schluss span­nend bleibt!

Mit nur 60 Kar­ten haben Dan Kelt­ner und Seth Jaf­fee ein Spiel geschaf­fen, dass euch für 30–60 Minu­ten an den Tisch fes­seln wird und sich bei wei­tem nicht wie ein klei­nes Kar­ten­spiel anfühlt.